Die chronische Borreliose ist eine komplexe Erkrankung, die viele Betroffene über Monate oder sogar Jahre begleitet.
Gerade im Landkreis Rosenheim, wo Natur, Wälder und Wiesen vielfältige Lebensräume für Zecken bieten, suchen viele Menschen nach einem Heilpraktiker, der sich mit den langfristigen Folgen einer Borrelien-Infektion auskennt und eine ganzheitliche Sichtweise einnimmt.
In meiner Praxis in Schwabering/Söchtenau (Landkreis Rosenheim) biete ich Ihnen meine Expertise als spezialisierte Heilpraktikerin.
Bei einer chronischen Borreliose haben die Patienten oft einen langen Leidensweg hinter sich, weil sich die Krankheit mit unterschiedlichsten Symptomen zeigt. Diese Erkrankung muss also zuerst sehr sorgfältig diagnostiziert werden. Daher arbeite ich mit Spezial-Laboren zusammen, die in der Lage sind, chronische Borreliose zu diagnostizieren. Außerdem gibt mir die dunkelfeldmikroskopische Blutuntersuchung wesentliche Hinweise, ob die Borrelien noch aktiv sind oder nicht.
Meine Therapie-Ansätze umfassen viele Protokolle, die ich über Jahre gesammelt und geprüft habe, und die sich sehr bewährt haben.
Die Ausbildung bei dem Arzt, Tropen- und Umweltmediziner Rolf Jansen-Rosseck hat mir noch weitere Erkenntnisse und Wissen verschafft – für seine ganzjährige Fortbildung bin ich besonders dankbar.
Was ist eine Borreliose?
Die Borreliose – auch Lyme-Borreliose genannt – ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ verursacht wird. Übertragen wird es fast immer durch den Stich einer infizierten Zecke.
Man unterscheidet in der Regel zwei Formen:
Akute Borreliose: Symptome treten in den ersten Tagen oder Wochen nach dem Zeckenstich auf.
Chronische Borreliose: Beschwerden halten länger als sechs Monate an oder treten immer wieder auf.
Borrelia burgdorferi – der Erreger
Borrelia burgdorferi ist ein spiralförmiges Bakterium (Spirochäte).
Seine Spiralform ermöglicht es ihm, sich durch Gewebe zu „schrauben“ und tief einzudringen.
Es kann Nervensystem, Gelenke, Muskeln und sogar das Immunsystem beeinflussen (was weitere Symptome auslöst, die schwer zuzuordnen sind).
Borrelien können sich vorübergehend in Gewebestrukturen verstecken. Da erschwert die Diagnose erheblich.
Typische Symptome einer Borreliose
Die Beschwerden der Borreliose sind vielfältig und können je nach Stadium stark variieren.
Akute Symptome:
Rötung um die Stichstelle (Erythema migrans, Wanderröte)
Grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen
Kopfschmerzen, leichte Nackensteifigkeit
Chronische Symptome:
Muskel- und Gelenkschmerzen, oft wechselnd oder wandern
Chronische Müdigkeit (Fatigue), Schlafstörungen
Konzentrationsschwierigkeiten, „Brain Fog“
Nervenreizungen, Taubheitsgefühle, Kribbeln
Herzrhythmusstörungen
Verdauungsstörungen oder Unverträglichkeiten
Erythema migrans – Die „Wanderröte“
Diese typische Hautveränderung tritt bei vielen Betroffenen einige Tage nach dem Zeckenstich auf. Sie beginnt als kleiner roter Fleck, der sich ringförmig vergrößert. Nicht jeder Patient entwickelt diese Rötung. Ihr Fehlen schließt die Krankheit nicht aus.
Häufigste Ursachen einer chronischen Borreliose
Warum entwickeln manche Menschen eine chronische Form, während andere nach einer akuten Behandlung beschwerdefrei sind? Mögliche Gründe:
Zu späte Diagnose oder unbemerkter Zeckenstich
Schwaches Immunsystem, z. B. durch Stress, Schlafmangel oder Ernährungsdefizite
Mischinfektionen (Co-Infektionen) wie Babesien, Bartonellen oder Mykoplasmen
Belastungen im Körper, z. B. Schwermetalle oder chronische Entzündungsherde
Persistierende Entzündungsreaktionen, die auch nach Abklingen der Grundinfektion fortbestehen
Co-Infektionen
Zecken können mehrere Erreger gleichzeitig übertragen. Diese zusätzlichen Infektionen beeinflussen den Verlauf erheblich. Sie können Symptome verstärken oder verändern.
Häufige Co-Infektionen sind „Babesia“, „Bartonella“, „Ehrlichia“ und „Rickettsia“.
Die Diagnose einer chronischer Borreliose ist oft herausfordernd und basiert auf mehreren Ebenen:
Detaillierte Anamnese (Symptome, Verlauf, Zeckenstiche, Vorerkrankungen)
Körperliche Untersuchung
Dunkelfeldmikroskopische Blutuntersuchung
Labordiagnostik
Antikörpertests (ELISA, Western Blot)
LTT (Lymphozytentransformationstest)
Entzündungsmarker
Ausschluss anderer Erkrankungen
Antikörpertests messen, ob das Immunsystem auf Borrelien reagiert. Positive Ergebnisse können auf eine frühere oder aktuelle Infektion hinweisen. Negative Ergebnisse schließen eine Borreliose jedoch nicht sicher aus, denn viele Menschen bilden nur schwache Antikörper.
Therapiemöglichkeiten aus naturheilkundlicher Sicht
Viele Patienten wünschen sich ergänzende oder alternative Ansätze zur klassischen Behandlung.
Typische Bausteine:
Stärkung des Immunsystems (Ernährung, Mikronährstoffe)
Entzündungshemmende Maßnahmen
Unterstützung der Leber und Entgiftung / Drainage des Körpers mit einem Nierenmittel, einem Lebermittel und Lymphtropfen.
Basische Ernährung / basische Entgiftungskur
Behandlung möglicher Co-Infektionen
Mikrobiologische Therapie (Probiotika, Darmaufbau)
Pflanzliche Antibiose – auf ozonisierte Öle basierende Antibiose
Oxyvenierung und Infusions-Therapie
Ein starkes Immunsystem hilft dem Körper, Bakterien besser zu kontrollieren. Wichtig sind Vitamin D3, Vitamin C, Zink, Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Schlaf!
Auch stressreduzierende Methoden wie Atemtechniken oder Meditation unterstützen den Heilprozess.
Heilpflanzen in der Therapie von chronischer Borreliose
Viele Heilpraktiker arbeiten mit natürlichen Wirkstoffen, die antibakterielle oder immunmodulierende Effekte haben.
Ich empfehle als Therapie bei chronischer Borreliose vor allem die Rizole nach Prof. Dr. Steidl und die Kräuter-Mischungen nach Dr. St. H. Buhner.
Begleitend und unterstützend wird in meiner Praxis auch die Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger (Oxyvenierung) eingesetzt und das Elektrolyse-Fußbad, wie es Dr. Klinghardt empfiehlt.