Burnout – Sport ja/nein?

In der heutigen Zeit scheint es für unsere Mitochondrien, den Energiekraftwerken in unseren Zellen, keine Regenerationszeit mehr zu geben. In länger andauernden Stressphasen entsteht nicht nur eine mangelhafte Versorgung von Mikronährstoffen, sondern es kann letztlich sogar zu organischen Schäden und Schwächen wie Nebenniereninsuffizienz, chronischen Entzündungen und letztlich durch die Entrhythmisierung sogar zu degenerativen Erkrankungen kommen.

So wird im Gegensatz zu früheren Empfehlungen heute eher vom Sport abgeraten, denn ein zu hohes Maß an sportlicher Betätigung in dieser Phase verschlechtert eher die Bedingungen. Wenn in den Mitochondrien zuwenig Energie bereitgestellt wird, die Organe belastet sind und der Körper auch noch übersäuert ist, soll das Ausmaß der sportlichen Aktivitäten vielmehr dem Energievorrat und dem Energiebedarf der Mitochondrien angepasst werden. Durch bestimmte Laborparameter bzw. biochemische Untersuchungen (z.B. Cortisol, Melatonin, Serotonin, Vitamin D, Aminosäuren, Schwermetallbelastungen) kann erkannt werden, um welche Art von Stress es sich handelt, inwieweit Mensch noch kompensieren kann oder ob er bereits in der Dekompensation mit depressiven Verstimmungen, Schlaf- und Gedächtnisstörungen steckt.

Eine erste Hilfe und Maßnahme können sein: Infusionsaufbautherapie und psychotherapeutische Begleitung sein, das Erlernen von Entspannungstechniken, Ordnungstherapien, Verbesserung des Zeitmanagements und die Hilfe eines Arztes oder Heilpraktikers der unterscheiden kann inwieweit vielleicht sogar ein Kur- oder Krankenhausaufenthalt die einzig richtige Lösung sein kann.